Cookie-Banner-Check

Cookie-Banner-Check mit Ablehnen-Test

Ein Banner allein sagt wenig. Entscheidend ist, was technisch passiert: vor jeder Wahl und nach einem Klick auf „Ablehnen“.

Ohne Anmeldung, Ergebnis kostenlos · Vollbericht 29 € (inkl. MwSt.), kein Abo · Diese Seite setzt keine Cookies

Zwei Messungen statt einer

Zuerst lädt der Check Ihre Website wie ein Erstbesucher und klickt nichts an. Festgehalten werden alle Verbindungen zu fremden Servern, alle Cookies und die Einträge im Browser-Speicher.

Erkennt er ein Cookie-Banner, klickt er „Ablehnen“ oder die gleichwertige Schaltfläche des Banners und ruft danach eine weitere Unterseite auf. Gemessen wird, was trotz Ablehnung weiter geladen oder neu gespeichert wird.

Auf „Akzeptieren“ klickt der Check nie. Er zeigt, was ohne Zustimmung passiert, nicht, was nach einer Zustimmung lädt.

Warum das zählt

Informationen auf dem Gerät Ihrer Besucher speichern oder dort auslesen, etwa Cookies oder Local Storage, ist nur mit Einwilligung erlaubt. Ausnahmen gelten für die reine Übertragung einer Nachricht und für Zugriffe, die unbedingt erforderlich sind, damit ein vom Nutzer ausdrücklich gewünschter Dienst funktioniert (§ 25 TDDDG).

Das Gesetz sieht dafür Bußgelder von bis zu 300.000 € vor (§ 28 Abs. 2 TDDDG). Das ist ein Höchstrahmen, kein typischer Betrag.

Eine mögliche technische Ursache für Auffälligkeiten: Skripte, die fest im Theme oder im Seitenquelltext stehen, erfasst das Einwilligungs-Tool nicht. Sie laden dann unabhängig davon, was der Besucher wählt.

Was im Ergebnis steht

Im Vollbericht steht zu jedem Befund, wie er sich technisch beheben lässt, etwa wie ein Skript erst nach Zustimmung geladen wird. Die Tiefenprüfung misst zusätzlich bis zu 25 Unterseiten vor der Einwilligung.

Das kostenlose Ergebnis nennt die Zahl der Befunde und das erkannte Einwilligungs-Tool. Im Vollbericht finden Sie im Einzelnen:

  • den Namen des erkannten Einwilligungs-Tools, falls eines erkannt wurde
  • jede Anfrage an fremde Server vor der Einwilligung, mit Adresse
  • Cookies und Speichereinträge mit Name, Domain und Laufzeit
  • was nach „Ablehnen“ weiter lädt oder neu gespeichert wird
  • ob die geladenen Dienste in Ihrer Datenschutzerklärung genannt werden

Grenzen des Tests

Der Check erkennt Einwilligungs-Tools an typischen Merkmalen im Seitencode und an ihren Servern. Ein selbst gebautes Banner erkennt er unter Umständen nicht; dann bleibt es bei der Messung vor jeder Einwilligung.

Ob Ihre Einwilligungstexte, die Gestaltung des Banners oder die Auswahlmöglichkeiten ausreichen, prüft er nicht. Ob in Ihrem Fall eine Pflicht besteht oder eine Ausnahme greift, hängt von Umständen ab, die wir nicht prüfen. Für eine verbindliche Einschätzung wenden Sie sich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen

Testet der Check auch „Akzeptieren“?

Nein. Der Check misst vor jeder Einwilligung und nach „Ablehnen“. Was erst nach einer Zustimmung lädt, ist nicht Teil der Prüfung.

Welche Cookie-Banner erkennt der Check?

Einwilligungs-Tools erkennt er an typischen Merkmalen im Seitencode und an den Servern, von denen sie laden. Der Name des erkannten Tools steht im Ergebnis. Wird keines erkannt, steht auch das im Ergebnis.

Sind notwendige Cookies vor der Einwilligung erlaubt?

§ 25 TDDDG nimmt Zugriffe aus, die unbedingt erforderlich sind, damit ein vom Nutzer ausdrücklich gewünschter Dienst funktioniert. Was darunter fällt, sagt das Gesetz nicht im Einzelnen.

Ob ein Cookie unbedingt erforderlich ist, beurteilt der Check nicht. Eigene Cookies, deren Zweck er nicht bestimmen kann, listet er als Hinweis niedriger Schwere zum Nachprüfen.

Was kostet der Cookie-Banner-Check?

Das Ergebnis ist kostenlos. Der Vollbericht mit allen Befunden, Belegen und Reparaturschritten kostet 29 € (inkl. MwSt.), einmalig, inklusive 1 Nachcheck innerhalb von 30 Tagen. Mit dem Nachcheck sehen Sie, ob eine geänderte Banner-Einstellung wirkt.

Quellen

Testen Sie Ihr Cookie-Banner

Adresse eingeben. Der Check misst vor der Einwilligung und nach „Ablehnen“ und zeigt jede Anfrage mit Beleg.