WordPress-Check
WordPress-Check: Was lädt Ihre Website vor der Einwilligung?
Theme-Schriften, Karten, Videos, Statistik-Plugins: Der Check zeigt, was Ihre WordPress-Website beim ersten Aufruf lädt, und wie Ihr Webdienstleister es abstellt.
Ohne Anmeldung, Ergebnis kostenlos · Vollbericht 29 € (inkl. MwSt.), kein Abo · Diese Seite setzt keine Cookies
Woher die Verbindungen kommen
Bei WordPress können Verbindungen zu fremden Servern aus Theme, Page-Builder und Plugins kommen, ohne dass jemand sie bewusst eingebaut hat.
Neue Verbindungen kommen zum Beispiel mit einem Theme-Update, einem zusätzlichen Plugin oder einem Relaunch hinzu. Mögliche Quellen:
- Theme oder Page-Builder binden Schriften von Google-Servern ein
- Karten und Videos sind direkt eingebettet, etwa Google Maps oder YouTube
- Statistik- und Marketing-Plugins laden ihre Skripte im Seitenkopf
- Plugins bringen eigene, ältere Kopien von Bibliotheken wie jQuery mit
Was der Check auf WordPress-Websites zeigt
Der Check sieht das Ergebnis, nicht den Code dahinter: Er listet jede Verbindung zu einem fremden Server mit Adresse. Welches Plugin oder welche Theme-Einstellung sie auslöst, findet Ihr Webdienstleister anhand dieser Belege.
WordPress und WooCommerce erkennt der Check an typischen Merkmalen, etwa Pfaden wie /wp-content/ oder der Generator-Angabe. Wo es WordPress-spezifische Reparaturschritte gibt, stehen sie im Vollbericht zusätzlich zur allgemeinen Anleitung. Geprüft werden unter anderem:
- fremde Server, Cookies und Speichereinträge vor der Einwilligung
- die im Quelltext sichtbare WordPress-Version
- veraltete jQuery-Versionen
- fehlende Sicherheits-Header und unverschlüsselt nachgeladene Inhalte
- eine für Suchmaschinen gesperrte Seite, etwa durch die Einstellung „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“
- Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 A und AA, automatisch prüfbarer Teil
Rechtlicher Hintergrund
Informationen auf dem Gerät der Besucher speichern oder dort auslesen, etwa Cookies, ist nur mit Einwilligung erlaubt. Eine Ausnahme gilt, wenn der Zugriff für einen ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist (§ 25 TDDDG).
Zu Schriften von Google-Servern gibt es zwei Urteile desselben Gerichts. Das LG München I hat 2022 einem Besucher 100 € Schadensersatz zugesprochen, weil eingebundene Google Fonts seine IP-Adresse ohne Einwilligung an Google übertrugen (Az. 3 O 17493/20). Automatisiert provozierte „Abmahnungen“ hat es 2023 als rechtsmissbräuchlich bewertet (Az. 4 O 13063/22).
Typische Reparaturen in WordPress
Schriften lokal einbinden: Schriftdateien herunterladen, auf dem eigenen Server ablegen und im Theme einbinden. Danach die Einbindung von fonts.googleapis.com im Theme, im Page-Builder und in Plugins abschalten.
Karten und Videos per Zwei-Klick: Statt Google Maps oder YouTube direkt einzubetten, zunächst ein Vorschaubild zeigen. Den Dienst erst nach einem Klick des Besuchers laden.
Statistik erst nach Zustimmung: Das Skript über das Einwilligungs-Tool blockieren lassen oder durch eine Lösung ersetzen, die ohne fremde Server auskommt.
Aktuell halten: WordPress, Theme und Plugins aktualisieren und die Versionsangabe im Quelltext ausblenden. Diese Schritte sind technisch; ob ein Dienst in Ihrem Fall eine Einwilligung braucht, beurteilen wir nicht.
Der Bericht als Arbeitsauftrag
Der Vollbericht ist für Ihren Webdienstleister geschrieben: Befunde nach Dringlichkeit, jeweils mit Beleg und Reparaturschritten. Sie leiten den Link weiter oder speichern den Bericht als PDF; Ihr Webdienstleister braucht keinen Zugang zu unserem System.
Nach der Reparatur starten Sie den Nachcheck, inklusive einmal innerhalb von 30 Tagen. Er zeigt, welche Befunde behoben sind und welche offen bleiben.
Ob in Ihrem Fall eine Pflicht besteht oder eine Ausnahme greift, hängt von Umständen ab, die wir nicht prüfen. Für eine verbindliche Einschätzung wenden Sie sich an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Erkennt der Check, welches Plugin eine Verbindung auslöst?
Nicht direkt. Der Check sieht die Anfrage, nicht den Code dahinter. Mit der Adresse aus dem Beleg findet Ihr Webdienstleister die Stelle im Theme oder im Plugin.
Gibt es ein Plugin, das alles erledigt?
Einwilligungs-Plugins können Dienste bis zur Zustimmung blockieren, erfassen aber nicht jedes fest eingebaute Skript. Ob die Blockade wirkt, zeigt eine Messung: Lösen die blockierten Dienste vor der Zustimmung noch Anfragen aus, greift sie nicht.
Funktioniert der Check auch mit WooCommerce?
Ja. Der Check erkennt WooCommerce und prüft die Website wie jede andere. Erkennt er Shop-Merkmale, weist er zusätzlich auf das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz hin; mehr dazu im BFSG-Check.
Was kostet der WordPress-Check?
Das Ergebnis ist kostenlos. Der Vollbericht mit allen Befunden, Belegen und Reparaturschritten kostet 29 € (inkl. MwSt.), einmalig, inklusive 1 Nachcheck innerhalb von 30 Tagen.
Quellen
- § 25 TDDDG · Stand 12.10.2026
- LG München I, Urteil vom 20.01.2022, 3 O 17493/20 · Stand 12.10.2026
- LG München I, Urteil vom 30.03.2023, 4 O 13063/22 · Stand 12.10.2026
Ihre WordPress-Website im Check
Adresse eingeben. Das Ergebnis zeigt, was Theme und Plugins vor der Einwilligung laden, mit Beleg für Ihren Webdienstleister.